ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, die sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen auftreten kann. Ununterbrochen 

entzündete Atemwege reagieren besonders stark. Sie können sich verengen, wodurch der Luftfluss eingeschränkt wird – pfeifende Atemgeräusche und Luftnot treten als Symptome auf.

Asthmabeschwerden können durch Infekte, Allergene, Medikamente, emotionalen Stress, Tabakrauch, chemische Substanzen und körperliche Belastung ausgelöst werden.

steht als Abkürzung für chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (englisch: Chronic Obstructive Pulmonary Disease). Andauernder Husten mit oder ohne Auswurf und schleichende Atemnot sind die Hauptsymptome dieser chronischen Entzündung.

COPD gehört zu den weltweit häufigsten Erkrankungen und geht mit einer zunehmenden Verminderung der Atemleistung einher. Die Diagnose COPD sollte frühzeitig gestellt werden, damit rasch eine Therapie eingeleitet werden kann, um die fortschreitende, unwiederbringliche Schädigung der Lunge zu stoppen.

Die Kinderlunge ist für Beschwerden und Infekte besonders anfällig. Husten, pfeifende Atemgeräusche oder Atemnot können bei Kindern aller Altersstufen auftreten und sind in den meisten Fällen mit Inhalationsmedikamenten zu behandeln.

Vor Operationen ist oftmals eine Kontrolle ihrer Lungengesundheit notwendig. Diese umfasst Untersuchungen, welche in meiner Ordination durchgeführt werden können, sowie ein aktuelles Lungenröntgen. Das Lungenröntgen können Sie entweder bereits im Vorfeld durchführen und zur Untersuchung mitbringen oder ich weise Sie in ein Röntgeninstitut zu. Nach der Durchführung der Operationsfreigabe erhalten Sie einen schriftlichen Befund zur Vorlage im Spital.

Allergien sind überschießende Abwehrreaktionen des Immunsystems auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe und können asthmatische Beschwerden auslösen. Allergien können gegen Pollen, Gräser, Medikamente, Nahrungsmittel, Tierhaare, Obst, Kunststoffe, Hausstaubmilben u.v.m. bestehen. Eine Abklärung möglicher Allergien ist wichtig für Diagnose und Therapie von Asthma bronchiale.

Die Abklärung erfolgt in speziellen Laboratorien oder mittels Hauttest.

Schnarchen, beobachtete Atempausen, Tagesmüdigkeit und ungewolltes Einnicken können Symptome einer schlafbezogenen Atemstörung sein. Die Diagnostik erfolgt durch die schlafmedizinische Untersuchung und die kardiorespiratorische Polysomnografie. Nicht zu unterschätzende Folgen einer schlafbezogenen Atemstörung können eingeschränkte Fahrtauglichkeit, Herzrhythmusstörungen, Bluthockdruck, Diabetes, erhöhtes Herzinfarktrisiko u.v.a.m. sein. Umgekehrt können auch Störungen des Blutdruckes ein Hinweis auf eine schlafbezogene Atemstörung sein.

Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine Vielzahl von Erkrankungen des Lungengerüsts, welche sehr selten sind. Die Abklärung und Therapie dieser Erkrankungen erfordern Erfahrung und die Zusammenarbeit mehrere Fachrichtungen.

Nicht jeder Rundherd oder Tumor, der in der Lunge entdeckt wird, ist bösartig. Tumor ist ein Überbegriff für die Vermehrung von Gewebe. Wichtig bei auffälligen Befunden im Lungenröntgen oder der Computertomografie sind ein ausführliches Gespräch über mögliche Diagnosen und ein zielgerichtetes Vorgehen bei der Diagnostik.

Die Lungenfunktions-Untersuchung ist eine einfach durchzuführende Untersuchung. Sie atmen in ein Lungenfunktionsgerät, welches die Strömungswerte aufzeichnet und analysiert. So können Verengungen der Atemwege oder ein vermindertes Atemvolumen diagnostiziert werden.

FeNO steht für „fraktioniertes exhaliertes Stickstoffmonoxid (NO)“

Binnen weniger Sekunden wird im Atem ein Entzündungsmarker, der sogenannten FeNO-Wert, gemessen. 

NO wird in den unteren Atemwegen von den Epithelzellen vermehrt nach allergischer Reaktion gebildet. Die NO-Konzentration in der Ausatemluft spiegelt daher den Grad der allergischen Entzündung in den Atemwegen wider - Je schwerwiegender die Entzündung ist, desto mehr NO wird gebildet und als FeNO gemessen.

Das auf diese messbar gemachte NO wird als Biomarker zur Diagnose und Verlaufskontrolle bei Asthma bronchiale eingesetzt.

Mit einem Messgerät kann schmerzlos und in kurzer Zeit der Sauerstoffgehalt im Blut gemessen werden. Ein Fingerclip wird angebracht und das Messergebnis ist in einigen Sekunden abzulesen.

Die häufigste Untersuchung im Rahmen einer lungenfachärztlichen Kontrolle ist das Übersichtsröntgen des Brustkorbes in zwei Ebenen, auch Lungenröntgen genannt. Sollte diese Untersuchung notwendig sein, erfolgt eine Zuweisung an ein Röntgeninstitut. Eine unkomplizierte und kurzfristige Zuweisung ist möglich. Wir sind Ihnen bei der Terminvereinbarung gerne behilflich.

Weiterführende Untersuchungen, wie z.B. eine Computertomografie oder Magnetresonanztomografie, können auch auf diesem Wege durchgeführt werden.

Wenn Sie bereits ein Lungenröntgen durchgeführt haben, so bringen Sie bitte den Befund und die Bilder zur Untersuchung mit.

Blutabnahmen sind sowohl in meiner Ordination als auch mit einer Zuweisung in einem Labor möglich. Bitte beachten Sie, dass manche Blutanalysen eine Blutabnahme im Labor notwendig machen. Die rasche Weiterverarbeitung ist somit gesichert. Dies betrifft vor allem immunologische Analysen.

Änderungen des Lebensstils fallen nicht immer leicht. Die Reduktion oder der Stopp des Tabakrauchens bringen besonders viele Vorteile für Ihre Gesundheit. Deshalb gibt es heutzutage mehrere Therapieoptionen, um sich erfolgreich vom Tabakkonsum und seinen negativen Begleiterscheinungen abzuwenden.

Verschiedene Nikotinersatzpräparate, medikamentöse Therapie, psychologische und ärztliche Betreuung stehen dafür zur Verfügung.

PrEP steht für Präexpositionelle Prophylaxe und ist eine Schutzmaßnahme, die eine HIV Infektion hocheffektiv verhindert. PrEP wird unabhängig vom Geschlecht eingesetzt. Es handelt sich hierbei um einen sehr hohen Schutz, der durch die tägliche und regelmäßige Einnahme einer Tablette erreicht wird. Wenn Sie mehr über PrEP wissen wollen oder sich fragen, ob PrEP für Sie sinnvoll ist, so berate ich Sie gerne in meiner Ordination. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin unter 01 5030888.

Wenn Sie einen Impfpass oder andere Impfdokumente besitzen, bringen Sie diese bitte zur PrEP Sprechstunde mit.

Seit dem 1.1.2018 ist PrEP um 59 Euro pro Monat und Packung (30 Stück) in Österreich erhältlich. PrEP ist von der europäischen Arzneimittelbehörde zugelassen und darf somit auch in Österreich verschrieben werden.

Man unterscheidet in der Medizin zwischen angeborener und erworbener Immunschwäche. Angeborene Immunschwächen können durch Blutuntersuchungen in dafür spezialisierten Labors abgeklärt werden. Erworbene Immunschwächen, wie eine Infektion mit dem humanen Immundefizienzvirus (HIV), führen zu einer fortschreitenden Zerstörung des Immunsystems. Dadurch wird der menschliche Körper anfällig für besonders schwerwiegende Erkrankungen, welche bei Menschen mit einem gesunden Immunsystem sehr selten oder gar nicht auftreten.

Der HIV Schnelltest ist ein Streifentest, der direkt in meiner Ordination durchgeführt wird. Das Ergebnis liegt innerhalb von 30 Minuten vor.

Dazu wird Blut aus der Fingerspitze gewonnen, ein Tropfen ist ausreichend. Dieser wird auf den Streifentest aufgebracht, kurze Zeit danach kann das Testergebnis abgelesen werden.

Jeder Mensch soll seinen HIV-Status kennen, um gesund zu bleiben. 

COVID-19 Nachsorge
Ich führe Lungen-Nachsorgeuntersuchungen durch. 
Wichtig ist hierbei, dass Sie das Coronavirus nicht mehr an andere weitergeben können. Vor der Untersuchung in meiner Ordination muss die gesetzlich angeordnete Quarantänezeit vorüber sein und es muss eine Symptomfreiheit oder eindeutige Symptombesserung von mindestens 48 Stunden bestehen - je länger desto besser.

Ich bitte Sie in jedem Fall, die Hygienemaßnahmen in der Ordination einzuhalten.

Akut an COVID-19 erkrankt?
COVID-19 Symptome sind vielfältig und umfassen: 
Fieber, Schüttelfrost, Husten, Kurzatmigkeit, Atembeschwerden, Muskel- oder Körperschmerzen, Kopfschmerz, neu aufgetretener Verlust von Geschmack und Geruchssinn, Halschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Symptome treten im Regelfall 2-14 Tage nach Kontakt mit dem Virus auf.

Bleiben Sie zu Hause und wählen Sie bitte die Gesundheitsnummer 1450 zur weiteren Vorgehensweise (diagnostische Abklärung). 0 bis 24 Uhr.

An COVID-19 erkrankt
Sie sind an COVID-19 erkrankt und Ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich?
Achten Sie auf folgende Symptome:

  • Atemnot
  • Bleibender Schmerz oder Druck in der Brust
  • Neu aufgetretene Verwirrtheit
  • Sie können nicht wach bleiben oder erkrankte Menschen können nicht geweckt werden
  • Blaue Lippen oder blaues Gesicht 

Bitte rufen Sie oder Ihre Angehörigen neuerlich die Gesundheitsnummer 1450 an und schildern Sie Ihr Problem oder rufen Sie die Notrufnummer Rettung 144 an.

Allgemeine Fragen zum Thema Coronvirus ?
Besuchen Sie die Website des Gesundheitsministeriums.